Stellungnahme der Ratsgruppe FDP/Bürger erreichen zum Artikel „Mensch“: Wer haftet bei Unfall? In der Sulinger Kreiszeitung vom 08.06.18.

Es ging um das Vorhaben des Arbeitskreises „Tapetenwechsel“ zwecks Attraktivitätssteigerung der Langen Straße. Die Skulptur „Mensch“soll in die Mitte des Kreisels Höhe Ranck versetzt werden. Eine sog.“ Kleine Verkehrsschau“ sollte event. Verkehrsprobleme beraten.

Von 6 eingeladenen Experten erschienen 2, dazu der Bürgermeister und 3 Ratsmitglieder, die aber bei solchen Verkehrsschauen im Normalfall wenig zu melden haben.

Wie kommt man bei einer solchen Beratung zu einem ausgewogenen Urteil, was möglichst passt?

  1. Man nähere dich dem Objekt (Skulptur Mensch) nicht weiter bis auf 20 Meter-sonst sieht man zu viel und die Skulptur wirkt so groß, wie sie tatsächlich ist. Und man vermeide es, einmal drum herum zu gehen, sonst würde man die tatsächlichen Ausmaße erkennen.
  2. Man erkläre die Besichtigung des Kreisels neben dem KH Ranck für überflüssig (wir wissen ja, wie es da aussieht). Damit sind auch mögliche frische Eindrücke von Höhe und Ausmaßen der Skulptur nicht direkt auf die Situation übertragbar. Das würde nur stören, denn das Urteil steht ja schon fest.
  3. Man rege an, den Kommunalversicherer vorsichtshalber einzuschalten. Falls doch ein schneller Autofahrer nachts in eine der Stahlflanken schmirgelt sind dann Kollateralschäden (Personenschäden) wenigstens versichert.

Na, dann dürfte die Entscheidung ja nicht mehr so schwerfallen. Die Skulptur, die man vor Jahren quasi „vom Hof gejagt“ hat (zu schwierig, zu groß und vor allem zu rostig- ab zum Sportpark) wird wieder heimgeholt.  Als Blickfang oder Sichtsperre, je nach Verkehrsteilnehmer.

Obwohl, so einfach dürfte das alles nach den Aussagen der beiden Experten gar nicht sein: Das Ding muss höher, auf einen breiten Sockel oder drumherum eine Art Rampe, damit der o. erwähnte Schnellfahrer nicht direkt in eine der Stahlflanken braust. Damit wird natürlich der Fahrweg im Kreisel viel schmaler- aber das gemeinsame Fahren von Radfahrern, PKW und Lastwagen auf eng gewordener Fahrbahn im Kreisel kann man ja üben, meinen wir.

Übriges, Sichtbehinderungen für Radfahrer, ältere Menschen, Kinder (auch auf Rädern) u.s.w. wurden von den Experten ausgeschlossen.

Im Gegenteil, sagen diese: Wenn ein so großes Element im Zentrum steht und auch noch wenig Platz da ist, sind alle Verkehrsteilnehmer zu einer konzentrierteren Fahr/Gehweise gezwungen.

Das kriegen kleine Kinder und Senioren mit eingeschränktem Gesichtsfeld am besten hin, meinen wir.

Unser Fazit: Unter Attraktivitätssteigerung stellen wir uns etwas anderes vor.

Walter Legler, Dörte Knake

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